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Free-SMS Anbieter – Handys & Tarife

Die Flatrate im UMTS-Netz – Eine Alternative zu DSL & Co

Als zusätzliche Nutzungsmöglichkeit des weltweiten Internets hat sich, neben dem klassischen DSL-Zugang, auch die Verbindung via UMTS etabliert. Diese Art der schnellen Datennutzung wird über die gängigen Mobilfunknetze realisiert. Mit unterschiedlichen Tarifen und Optionen bieten die Handynetzbetreiber und deren Provider ein umfangreiches Sortiment an Tarifen an.

Der Kunde hat eine große Auswahl zwischen Vertragstarifen mit fester Laufzeit, oder Prepaid-Angeboten auf Guthabenbasis, wie man sie schon lange vom mobilen Telefonieren her kennt. Wie beim Mobiltelefon, ist es auch beim „Internet per Funk“ ratsam, sich erst zu vergewissern, ob am gewünschten Ort eine ausreichende Netzabdeckung vorhanden ist. Hat man sich für ein Netz entschieden, geht es auch schon weiter mit der Tarifwahl. Auch hier lässt sich nicht sofort genau sagen, welches die beste Option ist. Stattdessen ist es sinnvoll, schon vorher zu wissen, in welchem Umfang man das Internet nutzen möchte. Ebenso sollte die Zahlungsweise und der Kauf des benötigten UMTS-Modems wohldurchdacht werden. So gibt es bereits die erforderliche Hardware sehr günstig, oftmals für nur 1,- Euro. Jedoch ist man bei solchen Angeboten meist 24 Monate an den Anbieter und den gewählten Tarif gebunden. Ist man sich nicht sicher, ob man so lange an einen Anbieter bzw. Tarif gebunden sein möchte, empfiehlt sich ein Abrechnungsmodell auf Guthabensbasis, ohne feste Laufzeit. Der benötigte „Surfstick“ muss bei dieser Wahl voll bezahlt werden. Die Preise für die kleinen UMTS-Modems liegen mittlerweile aber im moderaten zweistelligen Bereich.

Die Tarife selbst sind mittlerweile fast alle eine Form von Flatrates. Hierbei gilt insbesondere zu beachten, dass man nur eine gewisse Menge an Volumen zur Verfügung hat, mit welcher man die volle Surfgeschwindigkeit zur Verfügung hat. Nach Erreichen dieser Grenze an Datenvolumen, wird die Geschwindigkeit für den Rest des Abrechnungszeitraumes auf Modemgeschwindigkeit gedrosselt. Dieses Limit liegt je nach gewähltem Tarif zur Zeit zwischen einem und fünf Gigabyte. Bei üblichem Internetkonsum, wie zum Beispiel dem Versenden und Empfangen von E-Mails, Chatten, Homebanking und natürlich dem Aufrufen normaler Webseiten (ohne Videos), stellt dies kein Problem dar. Lediglich bei häufigeren Videodownloads oder regelmäßigem Hören von Internetradio kann das Volumen schnell aufgebraucht werden. Dann surft man mit Modemgeschwindigkeit bis zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraumes. Danach steht selbstverständlich wieder die volle Geschwindigkeit zur Verfügung. Je nach Anbieter gibt es diese Flatrates auch für verschiedene Längen. So können Gelegenheitssurfer statt der Monatspakete auch Wochenflatrates oder gar Tagesflatrates buchen. Diese Option kann von Vorteil sein, wenn nur hin und wieder gelegentlich mal das Internet benötigt wird oder einfach nur als zusätzlicher Onlinezugang für die Zweitwohnung.

Schon zum Standard geworden sind diese Flatrates via UMTS bei Smartphones, Tablet-PC’s und Notebooks. Auf diesem Sektor hat sich der Pauschalzugang per UMTS längst zum Standard gemausert. So bekommt man bei mehreren Anbietern schon einen Internetzugang für 15,- Euro monatlich, wobei die volle Geschwindigkeit bis zu 3 Gigabyte Datenmenge bereits enthalten ist.

Als Fazit kann gesagt werden, dass all die Flatrates via UMTS zwar noch nicht einen DSL-Zugang ersetzen können, doch sind sie schon heute eine preiswerte und praktische Alternative für Leute, welche das Internet vorwiegend für E-Mail, Chat und Surfen nutzen und dabei eine günstige Flatrate suchen.